Hinweise zum EOL für Windows 7

Auch bei Windows 10 Pro räumt Microsoft ein Downgrade-Recht auf Windows 7 Prof. bzw. Windows 8.1 Pro ein. Die Home-Versionen waren und sind nicht für das Downgrade berechtigt.

Allerdings ist dieses Downgrade-Recht zeitlich befristet, auf die (erweiterte) Support-Zeit des eingesetzten Betriebssystems. Auszug aus den Lizenzbedingungen:
7. Herabstufungsrechte. Wenn Sie ein Gerät von einem Hersteller oder Installer mit einer vorinstallierten Windows Professional-Version erworben haben und diese im Vollfunktionsmodus konfiguriert ist, sind Sie berechtigt, entweder eine Windows 8.1 Pro- oder eine Windows 7 Professional-Version zu nutzen, aber nur solange, wie Microsoft Kundendienst für diese frühere Version erbringt, wie in (aka.ms/windowslifecycle) dargelegt. Dieser Vertrag gilt für Ihre Nutzung der früheren Versionen. Wenn die frühere Version verschiedene Komponenten enthält, gelten Bestimmungen für solche Komponenten im Vertrag der früheren Version für Ihre Nutzung dieser Komponenten. Weder der Hersteller oder Installer noch Microsoft sind verpflichtet, Ihnen frühere Versionen zu liefern. Sie müssen die frühere Version separat erlangen, für die Sie eventuell eine Gebühr entrichten müssen. Sie können jederzeit eine frühere Version durch die ursprünglich erworbene Version ersetzen.

Der erweiterte Support für Windows 7 endet zum 14.01.2020, für Windows 8.1 zum 14.01.2023.

Haben Sie eine Backup-Strategie?

Die „3-2-1“-Regel ist auf beliebige Umgebungen anwendbar und passt immer. Wird diese nicht eingehalten, ist das Ergebnis früher oder später 0 = keine Daten mehr. Das kann schwerwiegende Folgen für Ihr Unternehmen haben und führt u.U. auch zur privaten Haftung von Unternehmer oder Geschäftsführer.

Die gesetzlichen Vorgaben verlangen eine regelmäßige und zuverlässige Sicherung der Daten (z.B. sagt die GoDB, dass Datenverluste vermeidbar und deshalb immer Steuervergehen sind).

Aber auch nach der EU-DSGVO sind die (personenbezogenen) Daten zu sichern. Spätestens bei einer externen Aufbewahrung sind die Daten zu verschlüsseln.

Mit der richtigen Backup-Strategie bzw. der richtigen Backup-Umgebung schützen Sie sich auch vor Datenverlust durch Ransomware, denn diese verschlüsselt oft auch angeschlossene USB-Festplatten oder direkt erreichbare Netzwerk-Speicher.

Mit Windows-Backup werden diese Anforderungen aber nur unzureichend erfüllt, weshalb unbedingt auf eine andere Lösung zu setzen ist. Idealerweise verfügen Sie während der gesamten Nutzungszeit auch über einen Hersteller-Support, damit im Falle eines Falles schnell eine Lösung gefunden wird.

Zur Prüfbarkeit ist natürlich eine vollständige und aktuelle Verfahrensdokumentation unerlässlich und das Backup wird regelmäßig geprüft (Backup-Protokolle, Test-Rücksicherungen). Auch die Prüfung ist zu dokumentieren.

Benötigen Sie Unterstützung zum Thema Backup? Fragen Sie uns!